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Biografisches

Geboren 1970 in Laufenburg, aufgewachsen in Kaisten und Barcelona. 

Studium der Germanistik, Altphilologie und Romanistik an den Universitäten Basel und Zürich (Lic.Phil.I).

Ausbildung zur Bezirkslehrerin am Didaktikum Aarau.

Auslandaufenthalte in Frankreich und in den Niederlanden. 

Unterricht an mehreren Bezirksschulen, seit 2003 an der Bezirksschule Suhr. 

Verheiratet, zwei Kinder, wohnhaft in Buchs AG.

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Künstlerischer Werdegang

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Ich kann mich zwar nicht mehr daran erinnern, aber meine Schwester behauptete, sie sei von mir jeweils zum Stillsitzen genötigt worden, weil ich sie abzeichnen wollte. Da muss ich etwa acht Jahre alt gewesen sein.

Tatsächlich war Zeichnen schon in der Primarschule mein Lieblingsfach – vor allem das genaue Abzeichnen faszinierte mich. Ich erinnere mich noch gut, wie ich mit Kohle eine alte Kutsche zeichnete, die bei einem benachbarten Bauernhof in der Remise stand, und wie stolz ich auf das Resultat war.

Als Bezirksschülerin gewann ich einen gesamtschulischen Zeichenwettbewerb, nachdem Laufenburg 1985 den Wakkerpreis erhalten hatte. Als Motiv für meine Bleistiftzeichnung wählte ich ein Gässchen in der Altstadt von Laufenburg. Das Bild hängt noch heute in der Stube meiner Mutter.

Seither besuche ich Kurse, wann immer ich Zeit dafür finde: Kurse im Gegenstandszeichnen und im Akt- und Porträtzeichnen an der Schule für Gestaltung in Basel, an der Zürcher Hochschule der Künste, bei Sander ten Napel in Leiden, bei Peter Schneebeli in Zürich und bei Barbara Ellmerer an der Schule für Kunst und Design Zürich. 

Über viele Jahre besuchte ich zudem Aktzeichnen-Workshops bei Michel Veuve in der Alten Bürsti in Entfelden.

Ich habe mich dabei mit verschiedenen Techniken auseinandergesetzt und meinen Blick geschult. Ich habe Menschen porträtiert, Häuser skizziert und Alltagsgegenstände abgezeichnet. Aber eines ist immer geblieben: Meine Neugierde für das, was ich male, und mein Streben danach, das «Wesen» eines Gegenstandes oder eines Menschen zu erfassen.

Schnürstiefel

Künstlerisches Arbeiten

Im Zentrum meiner Arbeit steht der Mensch. Ausgangspunkt vieler Bilder sind Zeichnungen, zum Beispiel Aktskizzen, die ich später in der Malerei weiterentwickle. Dabei interessieren mich weniger äussere Ähnlichkeiten als die Frage, wie sich ein innerer Zustand sichtbar machen lässt.

Meine Arbeiten bewegen sich zwischen Zeichnung und Malerei. Linien bleiben sichtbar, Farbflächen überlagern sich transparent. So entstehen Bilder, in denen Körper, Gesicht und Stimmung miteinander in Beziehung treten.

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